Unfallversicherung
Dein Schutz endet nicht um 17 Uhr
In Deutschland passieren jährlich rund 10 Millionen Unfälle – die meisten davon in der Freizeit.
Die gesetzliche Unfallversicherung deckt davon nur einen kleinen Teil ab. Wer nachmittags vom Fahrrad fällt, abends beim Sport umknickt oder im Urlaub verunglückt, ist ohne private Absicherung auf sich allein gestellt.
Wir helfen dir, die richtige Lösung für deine Lebenssituation zu finden – ob als Einzelperson, Familie oder Camper auf Tour.


Lücke in der ges. Unfallvers.
Wie lange bist du wirklich versichert?
Die gesetzliche Unfallversicherung leistet bei Unfällen bei der Arbeit, in der Schule sowie auf dem direkten Hin- und Rückweg. Das klingt nach viel – ist es aber nicht:
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Angestellte
ca. 8 Stunden Versichert
ca. 16 Stunden nicht versichert
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Kinder
ca. 6 Stunden Versichert
ca. 18 Stunden nicht versichert
Das bedeutet:
Der Großteil deines Alltags – Freizeit, Sport, Haushalt, Urlaub – ist gesetzlich nicht abgesichert. Wer hier keine private Vorsorge trifft, trägt das finanzielle Risiko selbst.
Besonders betroffen:
Selbstständige, Hausfrauen und -männer, Rentnerinnen und Rentner sowie Kinder im Freizeitbereich haben in der Regel keinen oder nur eingeschränkten gesetzlichen Unfallschutz.
Wann leistet die Unfallversicherung?
Die gesetzliche Definition eines Unfalls
Das Versicherungsvertragsgesetz (§ 178 Abs. 2 Satz 1 VVG) definiert einen Unfall so:
„Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet."
Plötzlich
Der Schaden tritt unmittelbar ein, nicht schleichend
Von außen wirkend
Mechanische, chemische, thermische oder elektrische Kräfte treffen deinen Körper. Auch ein Sturz aus eigener Bewegung zählt dazu.
Ereignis
Ausgelöst durch menschliches Handeln (stoßen, fallen, schlagen) oder eine Naturgewalt (Wind, Feuer, Eis).
Unfreiwillig
Absichtlich herbeigeführte Schäden sind ausgeschlossen. Verletzungen durch Notwehr oder fahrlässiges Handeln sind hingegen versichert
Gesundheitsschäden
Ärztlich festzustellende körperliche Beeinträchtigungen.
Wichtiger Hinweis
Die Unfallversicherung leistet nur bei dauerhafter körperlicher Beeinträchtigung durch einen Unfall. Als dauerhaft gilt eine Gesundheitsbeeinträchtigung, wenn sie voraussichtlich länger als drei Jahre bestehen wird und keine Aussicht auf Besserung besteht.
Worauf kommt es beim Abschluss an?
Die Progression – dein Hebel für den Ernstfall
Je schwerer ein Unfall, desto höher sind die entstehenden Kosten – für Umbaumaßnahmen, Rehabilitation, Pflege oder den dauerhaften Einkommensverlust.
Genau hier setzt die Progression an:
Mit einer Progressionsstaffel steigert sich deine Versicherungssumme proportional zum Grad der Invalidität – du bist also im schlimmsten Fall am stärksten geschützt.
Beispiel
Bei einer Versicherungssumme von 100.000 € und 225 % Progression erhältst du bei 50 % Invalidität nicht 50.000 €, sondern deutlich mehr – je nach Staffelung bis zum Mehrfachen der Grundsumme.
Gute Tarife für Erwachsene gibt es bereits ab rund 5 € pro Monat, für Kinder ab etwa 2 € – die Höhe hängt von Versicherungssumme, Progression, Beruf und Alter ab.
Vorteile auf einen Blick
Selbstständige & Freiberufler | Unfallschutz auch außerhalb des Berufs
Kinder | Mehr als die ca. 6 Stunden Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung.
Rentner, Hausfrau, Hausmann | Schutz auch ohne Arbeitsverhältnis.
Camper, Outdoor- & Sportbegeisterte | Schutz für das erhöhte Freizeitrisiko.
Alle, die (noch) keine BU haben | Sinnvolle Überbrückung oder Alternative.
Unfallversicherung vs. BU
Wann ist die BU die bessere Wahl?
Sofern keine Vorerkrankungen vorliegen und die Berufsunfähigkeitsversicherung für dich erschwinglich ist, ist diese der Unfallversicherung vorzuziehen – sie leistet breiter und zuverlässiger.
Die Unfallversicherung ist vor allem dann sinnvoll, wenn eine BU nicht oder nicht zu vertretbaren Konditionen umsetzbar ist, oder als ergänzende Absicherung.
Unfallversicherung
BU
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Nur bei Unfall
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Unabhängig von der Ursache (Krankheit, Unfall, psychische Erkrankung)
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Beeinträchtigung muss dauerhaft sein (>3 Jahre)
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Leistet auch bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit
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Muss von außen auf den Körper einwirken
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Egal, ob innere oder äußere Ursache


Zusatzleistungen
was du mitversichern kannst
Die private Unfallversicherung lässt sich durch zahlreiche Zusatzbausteine an deine Lebenssituation anpassen:
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Krankenhaustagegeld – tägliche Zahlung bei stationärem Aufenthalt
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Kosmetische Operationen – z. B. nach entstellenden Verletzungen
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Todesfallleistung – Einmalzahlung an Hinterbliebene
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Kurkostenbeihilfe – Unterstützung bei Reha-Aufenthalten
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Soforthilfe bei Schwerverletzten – schnelle Liquidität, bevor der Invaliditätsgrad feststeht
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Bergungskosten – relevant für Outdoor-Enthusiasten und Camper
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Krankentagegeld – Einkommensschutz während der Genesungsphase
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Monatliche Unfallrente – laufende Zahlung bei hohem Invaliditätsgrad
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Übergangsgeld – finanzielle Überbrückung in der Heilungsphase
Steuerlicher Aspekt
Und was du bei der Auszahlung wissen solltest
Hinweis zur Todesfallsumme
Sie erfüllt in der Unfallversicherung eine wichtige Funktion: Der Versicherte kann einen Vorschuss bis zur Höhe der Todesfallsumme erhalten, bis das endgültige Ausmaß der Beeinträchtigung feststeht – das verschafft wertvolle finanzielle Luft.
Hinweis zur Unfallrente
Die Unfallrente leistet im Regelfall erst ab einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent. Bei einer Einmalzahlung beginnt die Leistung hingegen häufig schon ab 1 Prozent Invalidität.


Unfallversicherung mit Sparkomponente
Unfallversicherung als ETF-Sparplan
Die Unfallversicherung muss nicht ausschließlich als Risikoabsicherung dienen.
Bestimmte Tarife verbinden den Unfallschutz mit einem ETF-Sparplan zu einem reduzierten Steuersatz – du sicherst dich also nicht nur ab, sondern baust gleichzeitig Vermögen auf, steuerlich begünstigt.
Wir haben entsprechende Produkte in unserem Portfolio und zeigen dir, ob und wie dieses Konzept zu deiner Gesamtstrategie passt.
Dein Leben.
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